Führungen im ersten Quartal 2025

Liebe Besucher unserer Webseite,

leider konnte das Upgrade für unsere Webseite noch nicht erstellt werden, deshalb sind die Führungen und Veranstaltungen immer nur sporadisch auf der linken Seite zu sehen. Dieses liegt daran, dass aufgrund des fehlenden Upgrades die Kalenderfunktion nur eingeschränkt sichtbar ist.

Da wir uns noch im Winterhalbjahr befinden, finden die Führungen weiterhin am zweiten und vierten Dienstag im Monat statt, d.h. im Februar und März am 11. und 25. des Monats und im April am 8. und am 22. des Monats.

Weitere Termine – wie z.B. für den monatlich stattfindenden Stammtisch finden Sie, wenn Sie unter „Veranstaltungen“ die darunter stehende Zeile „ganzen Kalender ansehen“ anklicken. Es wird der Kalender angezeigt, jetzt klicken sie auf  „alle Kategorien“, dieses finden Sie unterhalb des Kalenders. Nun sehen Sie alle Veranstaltungen des Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V. .

Wir hoffen, Ihnen bald wieder die Termine des Förderkreises in gewohnter Weise auf der linken Seite anzeigen zu können.

Der Vorstand des Förderkreises wünscht Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit.

Ein gutes Neues Jahr 2025 allen Besuchern der Webseite

Liebe Besucher unserer Webseite,

     ich wünsche allen Besuchern dieser, unserer Webseite ein friedliches Jahr 2025, bleiben Sie gesund und optimistisch.

Wir wollen das vergangene Jahr ein wenig Revue passieren lassen: wir haben zwei ‚Tage der offenen Tür‘ ausgerichtet: den Internationalen Museumstag am 19. Mai und den Tag des offenen Denkmals am 8. September. Beide Veranstaltungen waren gut besucht, bei vier bzw. zwei Führungen konnten Sie sich über die Geschichte des Industriedenkmals informieren und einen Einblick in etliche Gebäude bekommen, es gab Kaffee, Kuchen und Gegrilltes und etliche Aussteller haben Interessantes dargeboten. Dazu gab es jeweils Musikuntermalung.

Das Highlight der beiden Veranstaltungen war natürlich das Schaugießen. Hier haben die jeweiligen Gießer-Teams gezeigt, wie aus einem Model eine Plakette o.ä. wurde. Im September hat ein junges Gießer-Team das Schaugießen veranstaltet, dieses kam nicht nur bei den jüngsten Besuchern gut an, die sich mit Freude und Begeisterung an das Bestücken der Formen gemacht haben und ihr eigenes Stück mitnehmen konnten. Dass der eigentliche Guss durch die Profis gemacht worden ist, versteht sich von selbst.

Wir haben im vergangenen Jahr 36  öffentlichen Führungen und 22 Sonderführungen anbieten können und auch der monatliche Stammtisch war gut besucht.

Im November hat es eine Fahrt zur Fürst-Stolberg-Hütte in Ilsenburg gegeben, neun Mitglieder haben daran teilgenommen. ‒ Die Fürst-Stolberg-Hütte ist wesentlich älter als die Königshütte, sie wurde bereits 1530 durch Graf Botho von Stolberg gegründet und hat, wie auch die Königshütte, eine wechselhafte Geschichte mit zwischenzeitlichen Stilllegungen und Wiedereröffnungen hinter sich. Wie die Königshütte war sie anfangs ein fiskalische, später eine privat betriebene Eisenhütte. ‒ Unsere Mitglieder sind von dem dortigen Förderverein herzlich empfangen worden, haben eine exzellente Führung erhalten, und es gab anregende Gespräche. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr zu einem Gegenbesuch kommen wird, die Zeit wird es zeigen.

Für dieses Jahr ist geplant, das Grabkreuz von Dr. Benjamin Ritscher restaurieren zu lassen. Das Grabkreuz befindet sich auf dem Bergfriedhof in Bad Lauterberg, unterhalb der Friedhofskapelle.  Dr. Ritscher hat das Kaltwasserbad 1839  in  Lauterberg (damals noch ohne den Titel ‚Bad‘) eröffnet, man kann sagen, er war eine Art Vorgänger von Pastor Kneipp. Sein Grabkreuz ist auf der Königshütte gegossen worden, deshalb fühlen wir uns auch für die Instandsetzung/Restaurierung des Grabkreuzes verantwortlich. 

Bleiben Sie gesund, liebe Leser und Besucher unserer Webseite. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2025.

Tag des offenen Denkmals 2024

Der Tag des offenen Denkmals rückt näher, er findet in diesem Jahr am kommenden Sonntag, den 8. September statt.  Auch die Königshütte öffnet wieder Türen und Tore.

Aufgrund Terminschwierigkeiten unserer ehrenamtlichen Mitglieder, die Führungen anbieten, werden in diesem Jahr leider nur zwei Führungen angeboten. Doch wir haben wieder Pastor Schmidt von der Paulus-Gemeinde in Bad Lauterberg gewinnen können, er bietet um 11 Uhr einen open-air-Gottesdienst an. Zu den Gedanken, die seiner Predigt zugrunde liegen, schreibt er:

In der Weisheit liegt die Kraft

Die Glut des Ofens gebar das Eisen. - Die des Grills gebiert die Bratwurst. Veränderte Zeiten. Damals und heute. Wie ist wohl Arbeit früher gewesen und wie ist sie heute? Auf Zeiten mit vielen Arbeitskräften und wenig Arbeitsplätzen folgt nun eine Zeit geprägt durch viele Arbeitsplätze, wenig Fachkräfte und KI.

Am Tag des offenen Denkmals wird Arbeit zum Museum: am Sonntag, den 08.09.24 geht ein Gottesdienst um 11.00 Uhr auf dem Gelände der Königshütte in Bad Lauterberg diesen Beobachtungen auf die Spur.

Aufgrund des geänderten Gottesdienstbeginns – 11 Uhr statt 10 Uhr in den vergangenen Jahren – beginnt die erste Führung um 12 Uhr. So können Gottesdienstbesucher auch an dieser ersten Führung teilnehmen. Die zweite Führung startet um 15.30 Uhr.

Wir haben wieder etliche Gewerke finden können, die ihre alten Handwerkskünste vorstellen wollen. So zeigt Frau Kiebach vom Klöppelzentrum St. Andreasberg die Kunst des Klöppelns, es darf auch selbst ausprobiert werden.

Frau Seyferth vom Familienzentrums Manyways in Bad Lauterberg bietet mit Helfer:innen Aktionen mit Kindern an.   

Kinder können sich wieder an der Herstellung ihrer Spardosen beteiligen und an Rätseltouren teilnehmen.

Modellbauer Ludwig zeigt – wie bereits im Mai am Internationalen Museumstag (elektrisch betriebene) historische Modelle, und

ein Holzschnitzer zeigt, was aus dem Geweih von Hirschen geschnitzt werden kann. Und … es werden weitere historische Techniken gezeigt.

Außerdem haben wir neue Schaugießer gewinnen können, sie zeigen ihre Kunst (mitmachen erwünscht) ab 14 Uhr an gewohnter Stelle, der Versandhalle vor dem Formhaus. Aber alles soll nicht verraten werden, nur noch so viel:

 Musik kommt teils aus dem Leierkasten, Ullrich Schäfers aus dem Kreis Northeim hat wieder zugesagt, er wechselt sich mit dem  Duo David & Heart ab, das Countrymusik bietet.

Fürs leibliche Wohl sorgt ab 11 Uhr die Crew in der Hüttenschenke mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken sowie ab 12 Uhr die Crew am Grillstand vor dem Eisenmagazin mit Brat- und Currywurst sowie Steaks. Am Grillstand gibt es neben Kaltgetränken wie Wasser und Cola auch ein zünftiges Bier.

Infos zur Webseite

Liebe Besucher unserer Webseite,

aufgrund des fehlenden Upgrades unserer Webseite, das bedauerlicherweise noch nicht erstellt  werden konnte, lassen sich die Termine unserer  Führungen nicht mehr anzeigen.  Das Upgrade verzögert sich aufgrund technischer  Probleme. Wir hoffen, bis Ende des Jahres Ihnen wieder die Kalenderfunktion anbieten zu können.

Unsere Führungen finden bis Ende Oktober (29.10.) weiter wöchentlich am Dienstag von 15 Uhr bis 17 Uhr statt. Ab November finden die Führungen jeweils am zweiten und vierten Dienstag des Monats statt, die letzte Führung des Jahres findet am 27. Dezember statt, da der vierte Dienstag der 24. Dezember ist, und auch unser ehrenamtlicher Führer mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt ist.

Unsere ehrenamtlichen Führer nehmen Sie an den Führungstagen um 15 Uhr am Hüttenbrunnen in Empfang. 

Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Grzyb

Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V., Schriftführerin

 

Kanonen von der Königshütte

Juni 2024: Vor kurzem hat ein Mitglied aus unserem Förderkreis bei der Suche in seinem eigenen Archiv einen interessanten alten Zeitungsartikel gefunden, diesen möchte ich den Lesern unserer Webseite nicht vorenthalten.

Die Königshütte hat – wie  viele andere Eisenhütten – in Kriegszeiten Waffen und Munition hergestellt, vom 7jährigen Krieg (1756 bis 1763)  bis zum zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945). Kanonen, wie die, von denen der Zeitungsartikel handelt, wurden aber auch in Friedenszeiten benutzt, um mit ihnen Salut zu schießen.

Der Zeitungsartikel ist im Juni 1984 in einer Sonderbeilage Volksfest 1984 der Hildesheimer Zeitung erschienen. Dort lesen wir:

Die Kanonen sind 150 Jahre alt

Eine traditionsreiche Geschichte haben die beiden Geschütze, die an vorrangiger Stelle den Festzug mitmachen. Sie haben Geburtstag: In diesem Jahr sind sie 150 Jahre alt.

Der Kauf der beiden Kanonen wurde 1833 beschlossen, nachdem beim Freischießen in Marienrode ein Böller gesprungen war.

Danach sollten zwei neue Kanonen her, die von der der Schützengesellschaft auch bei der Königshütte, der staatlichen Geschützgießerei bei Bad Lauterberg im Harz, bestellt wurden. Wunsch der Hildesheimer Schützen: Die Kanonen sollten durabel und ihr Knall laut und imponierend sein.

Im Frühjahr 1834 wurden die beiden Böller geliefert. Zwar machte die Landdrostei zunächst Schwierigkeiten, weil vorher keine Genehmigung eingeholt worden war. Schließlich wurden die Kanonen dennoch freigegeben. Ausprobiert wurden sie auf dem Spitzhut (Knebel). Die Mündung zeigte aus Sicherheitsgründen nach Westen.

Die Anschaffungskosten der beiden Böller beliefen sich auf 180 Taler. Zu Ehren kamen die beiden Kanonen bei der Jubelfeier der Uni Göttingen im Jahr 1837  und beim Einzug des Grafen Münster in Derneburg zehn Jahre später. In beiden Fällen wurde mit ihnen Salut geschossen.

Wir haben wieder Juni, damit wären die Kanonen in diesem Monat 190 Jahre alt. Doch hier erst einmal ein paar Anmerkungen zu Begriffen und Orten, die nicht jeder (mehr) kennt:

Der Spitzhut,  von dem aus die Kanonen abgeschossen wurden, ist ein Gipfel in Hildesheim, Region Hannover, Niedersachsen und hat eine Geländehöhe von 215 Meter. Er liegt westlich der Marienburg, dem Welfensitz.

Eine Landdrostei bezeichnet einen definierten Verwaltungsbezirk in militärischer, jurisdiktioneller und polizeilicher Beziehung. Der Verwaltungsbeamte Drost entspricht einem heutigen Regierungspräsidenten oder Landrat. Er vertrat die Stelle des Landesherrn.

Im Augenblick versuchen wir im Förderkreis, mehr zur Geschichte der in dem Artikel genannten Kanonen zu erfahren, so wurde bereits eine kurzes Facebook-Video gefunden, dass den Abschuss aus den Kanonen zeigt. Außerdem wurde Kontakt mit der Hildesheimer Schützengesellschaft aufgenommen, die im Jahr 1984  die beiden Kanonen von der Königshütte erworben hat. Hierzu demnächst mehr.